23. Januar 2014 admin

Die verschiedenen Röststufen des Kaffees

Der Kaffee ist der Deutschen liebstes und das mit am häufigsten konsumierte Getränk. Ungefähr achthundert Aromen in der einzelnen Kaffeebohne, die nach der Röstung entstehen, wirken anregend und vitalisierend. Auf die Psyche hat dieses köstliche Heißgetränk eine aufmunternde und die Stimmung hebende Wirkung. Der Kreislauf wird darüber hinaus angeregt und die Durchblutung gefördert.

Beim Kaffee gibt es sechs verschiedene Röststufen

Die Röstungen sind vor allem deshalb so wichtig, weil sich das Aroma und damit der Geschmack erst in den verschiedenen Röststufen des Kaffees entfaltet. Die Länge und die Temperatur der Röstungen sowie das Fachwissen des Röstmeisters sind dabei für die Qualität des Kaffees von entscheidender Bedeutung.

Bei der hellen Kaffeeröstung, oft auch als “Zimtröstung” bezeichnet, werden die Bohnen auf 218 Grad erhitzt. Dadurch wird das in der Kaffeebohne enthaltene Wasser heiß, das sich physikalisch von flüssig zu gasförmig verändert. Die so gerösteten Kaffeesorten bekommen einen leicht säuerlichen aber nicht bitteren Geschmack im Gegensatz zu stärker gerösteten Bohnen. Grundsätzlich gilt: Je heller die Röstung ist, desto höher ist auch der Säuregehalt des Kaffees.

Die mittlere Röstung, ebenso “amerikanische Röstung” genannt, erhitzt die Kaffeebohnen auf 220 Grad. Diese Verfahrensweise dauert länger als bei der hellen Röstung, so dass die Bohnen eine kastanienbraune Farbe bekommen.

Die starke Röstung, die außerdem “helle französische” und “Wiener Röstung” heißt, erhitzt die Bohnen auf 222 Grad und dauert natürlich dementsprechend länger als der eben genannte “amerikanische” Röstvorgang. Auf Grund der höheren Temperaturen tritt das Öl, das sich in der Bohne befindet, an die Oberfläche, was ihr einen besonderen Glanz verleiht.

Die “Continental Röstung”, wie die doppelte Röstung gleichfalls genannt wird, röstet die Bohnen bei einer Temperatur von 223 bis 224 Grad.

Schließlich gibt es noch die “Spanische” oder die “Espresso Röstung”. Bei diesem Verfahren wird den Bohnen eine Hitze von 225 Grad zugeführt, die so besonders dunkel werden. Durch das austretende Fett werden die Bohnen besonders glänzend. Das so erzeugte Aroma ist eher bitter, beinhaltet jedoch weitaus weniger Säure, als dies beispielsweise bei der hellen Röstung der Fall ist. Das macht den Kaffee dieser Röstungen magenfreundlicher und damit auch erheblich verträglicher.

Zu guter Letzt zeichnet sich die “Torrefacto”- Methode, die überdies als “spanische Röstung” bezeichnet wird, vor allem dadurch aus, dass den Bohnen während der Röstung Zucker beigefügt wird, um die Bitterkeit und die Säure des Kaffees zu mindern. “Torrefacto” heißt dabei, aus dem Spanischen übersetzt, nichts anderes als “geröstet”.

Diese mannigfaltigen Verfahrensweisen garantieren Ihnen, dass Sie nie auf Ihr favorisiertes Aroma beim Kaffeeverzichten müssen!

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