7. Oktober 2015 Hannah Gross

Kaffee und Kunst

Kaffee, Volksgetränk Nummer  eins. Doch es lässt sich mit Kaffee bestimmt noch anderes machen, außer ihn einfach nur zu trinken. Man kann zum Beispiel damit malen. Mit Kaffee malen? Oh ja, das geht – und ökologisch nachhaltig ist es noch dazu. Denn der Kaffeesatz wird recycelt und es muss zum Beispiel keine neue Acrylfarbe gekauft werden.

Die Kaffeemalerei ist ursprünglich im 17. Jahrhundert in Paris entstanden, als die ersten Kaffeehäuser aufkamen. Einige arme Pariser Straßenkünstler fingen an, mit den Abfällen, vor allem mit dem Kaffeesatz, zu experimentieren, da sie sich die teuren Pigmentfarben nicht leisten konnten. Deshalb wurde diese Kunstform auch „die Kunst der Armen“ genannt. Der Kaffeesatz wurde gesammelt, getrocknet und in Kugelmühlen zu Pigmenten gemahlen. Diese Kunst verschwand allerdings nach ca. 40 Jahren wieder.

Manche Künstler malen heute immer noch mit Kaffeesatz, wie damals die Straßenkünstler in Paris.   Die meisten Künstler jedoch benutzen heutzutage Instantkaffee, der mit relativ wenig Wasser gemischt wird. Je mehr Wasser, desto heller die Farbe.  Es lassen sich unterschiedliche Effekte erzielen, in dem zum Beispiel das Papier vor dem Malen angefeuchtet wird.

Außerdem muss zum Malen keine Acrylfarbe gekauft werden, sondern man kann den Kaffeesatz verwenden, der ja sowieso übrig bleibt und  muss diesen nicht wegwerfen.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt, der nur dem Künstler vorbehalten ist, ist  der Duft, der sich beim Malen im ganzen Raum ausbreitet.

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